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Stammdaten

Der Begriff der Stammdaten kann der Informatik sowie der Betriebswirtschaft zugeordnet werden. In der Informatik werden die Stammdaten dem Datenmanagement zugeordnet und in der Betriebswirtschaft den betrieblichen Anwendungsprogrammen, denen sich ein Unternehmen nach Existenzgründung bedient. Dabei können die Daten einer Anwendung in Stammdaten (auch Grund- oder Referenzdaten) und Bewegungsdaten eingeteilt werden. Daten, die zur Änderung von Stammdaten führen, werden Änderungsdaten genannt.

Stammdaten sowie Bewegungsdaten können über bestimmte Kriterien definiert werden. Zunächst über die existentielle Abhängigkeit zwischen den Objekttypen. So kann kein Auftrag ohne einen Kunden existieren. Weiterhin über das verschiedene Volumen der Daten über eine bestimmte Zeit, d. h. mit der Zeit wird es mehr Aufträge als Kunden geben. Das letzte Kriterium ist der Inhalt beziehungsweise der Verarbeitungsprozess sowie zeitliche Aspekte.

Eine Eigenschaft von Stammdaten ist, dass sie sich durch eine gewisse Statik auszeichnen und meist keinen Zeitbezug haben. Außerdem werden die Stammdaten oft von mehreren Unternehmensbereichen genutzt. Bei analytischen Auswertungen stellen Stammdaten oft die Kriterien dar, nach denen ausgewertet wird. Beispiele für Stammdaten können in der Materialwirtschaft Artikeldaten sein oder in einem Bibliothekssystem Benutzerdaten, wie Name oder Adresse.

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