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Rezession

Eine Rezession ist neben Aufschwung, Boom und Abschwung eine Phase im Konjunkturverlauf. In dieser Phase wird der abschwingende Verlauf der Wirtschaft verzeichnet. Man bezeichnet eine Phase als Rezession, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu denen davor zurückgeht bzw. kein Wachstum zu verzeichnen ist. Für das Feststellen einer Rezession gibt es in verschiedenen Ländern auch oft Unterschiede in der Definition. Man kann jedoch auch allgemein einige Kriterien festlegen.

Kennzeichen für das Vorherrschen einer Rezession ist z. B. die Abschwächung einer Hochkonjunktur, der Rückgang der Nachfrage oder fehlende Investitionen. Weitere Hinweise überfüllte Lager, eine allgemein pessimistische Einschätzung der Wirtschaftslage oder der Abbau von Überstunden, eine Kurzarbeit oder im schlimmsten Fall Entlassungen von Arbeitskräften. Wenn der Abschwung in der Phase der Rezession immer weiter zunimmt und eine anhaltende Stagnation vorherrscht, kommt es zur Phase der Depression.

Die Depression ergibt sie aus einem lang anhaltenden, hartnäckigen Konjunkturtief, wenn sich die Rezession der Wirtschaft nicht erholt und möglicherweise die Abwärtsbewegung noch tiefer geht. Das Konjunturtief wird oft durch Strukturkrisen, wie z.B. eine Überkapazität in der Autoindustrie, verstärkt und die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit geht zurück, d. h. auch die Börsenkurse fallen und die Arbeitslosigkeit nimmt erheblich zu. Die Sozialpsychologie nennt oft als Grund für eine Depression den Verlust des Vertrauens in das Funktionieren der Wirtschaft.

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