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Privateinlage

Von einer Privateinlage spricht man, wenn für unternehmerische Zwecke dem Betriebsvermögen aus dem Privatvermögen vom Unternehmer Geldmittel oder Vermögensgegenstände wie Erzeugnisse oder Waren zur Verfügung gestellt werden. Auch bei einer Existenzgründung kommt man ohne ausreichendes Eigenkapital nicht umhin, eine Privateinlage vorzunehmen, um die Liquidation zu erhöhen. Bei der Umsetzung des Businessplan, z. B. zu einer Mini Gmbh, sollten Privateinlagen jedoch nicht von vornherein eingeplant werden.    

Doch bei einer Existenzgründung ist es in den Anfangsjahren nicht unüblich, dass keine durchgängige Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Auch bei einer Mini GmbH kann eine Privateinlage zur Überbrückung eines größeren Zahlungsausfalls helfen. Besteht wieder Liquidation kann das Konto wieder durch eine Privatentnahme ausgeglichen werden. Wird keine Kapitalerhöhung gewünscht, kann der GmbH auch ein Darlehen gegeben werden. Ein Businessplan kann dies näher regeln.
 
Aus steuerlicher Sicht sind im Rahmen der Buchführung, so auch bei einer Mini GmbH Privateinlagen auf dem Privatkonto zu erfassen, wodurch sich das Eigenkapital erhöht. Durch die Einlage von Privatvermögen in das Betriebsvermögen kann für das Unternehmen möglicherweise  zusätzliches Abschreibungspotenzial entstehen, das durch die Restwertabschreibung dieser Wirtschaftsgüter auch einen zu erwartenden Gewinn mindern kann und so, dem Unternehmer einen steuerlichen Vorteil bringt.

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