Nach Konjunkturbelebung doch Entlastung für den Mittelstand?

Für die Regierung wird es schwer, den Konsolidierungskurs beizubehalten

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Nichts interessiert bei politischen Entscheidungen so viel wie das Thema Steuern. Welche Steuern um wie viel Prozent steigen oder auch gesenkt werden, das ist für jeden relevant - ob für Privatpersonen, Existenzgründer oder auch alteingesessene Unternehmen. Trotz angekündigtem Sparkurs, lässt der Aufschwung der Konjunktur möglicherweise auf eine steuerliche Entlastung des Mittelstandes hoffen.

Nichts interessiert bei politischen Entscheidungen so viel wie das Thema Steuern. Welche Steuern um wie viel Prozent steigen oder auch gesenkt werden, das ist für jeden relevant - ob für Privatpersonen, Existenzgründer oder auch alteingesessene Unternehmen. Trotz angekündigtem Sparkurs, lässt der Aufschwung der Konjunktur möglicherweise auf eine steuerliche Entlastung des Mittelstandes hoffen.

Die von der schwarz-gelben Koalition viel umworbenen Steuersenkungen schienen bisher angesichts der Wirtschaftskrise, der erwarteten Neuverschuldung und den angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung in weite Ferne gerückt zu sein. Doch der konjunkturelle Aufschwung macht es der Regierung schwer, diesem harten Konsolidierungskurs zu folgen. Finanzexperten von FDP und Union fordern eine eindeutige Entlastung für den Mittelstand in Deutschland.

Mittelständische Unternehmen sind für die deutsche Wirtschaft besonders wertvoll, immerhin stellen sie den Großteil der Unternehmen dar. Das haben die Politiker auch erkannt und fordern die Senkung des Einkommenssteuertarifs im Bereich der niedrigen und mittleren Einkünfte. Auch wenn die Regierung laut eigenen Angaben das Sparpaket nicht über Bord werfen will, bleibt es abzuwarten inwieweit sie am harten Sparplan festhalten kann.

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Kristin Lux

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