10.03.2016

„Akademie für Ausbilder" Gründer Andy Giesbrecht im Interview

„Ich bin davon überzeugt, dass die Investition in „Wissen“ immer noch die beste Rendite einbringt.“

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„Akademie für Ausbilder“ Gründer Andy Giesbrecht erzählt in unserer aktuellen Unternehmerstory von der ersten Idee für die "Akademie für Ausbilder" bis zur Umsetzung in 2009. Er berichtet von seinen Erfahrungen als Meisterschüler und wie er mit der „Akademie für Ausbilder“ den deutschen Markt für die Vorbereitung auf die Ausbilderprüfung revolutionierte.

„Akademie für Ausbilder

Hallo Herr Giesbrecht, stellen Sie sich und die „Akademie für Ausbilder“ doch kurz vor!

Mein Name ist Andy Giesbrecht und ich habe die Akademie für Ausbilder 2009 ins Leben gerufen.

Mit dieser Akademie für Ausbilder helfe ich Selbstständigen und Angestellten ihren Ausbilderschein zu bekommen. Das wäre soweit ja nichts Besonderes, denn von diesen Anbietern gibt es mittlerweile einige auf dem Markt. Doch den Vorteil, den unsere Teilnehmer dadurch haben ist, dass sie sich absolut flexibel, zeit- und kostensparend auf diesen Ausbilderschein vorbereiten können.

Denn ich habe ein Lernsystem entwickelt, das es meinen Teilnehmern ermöglicht, sich ohne feste Unterrichtszeiten von zu Hause aus auf diese Ausbilderprüfung vorbereiten zu können – und das erspart ihnen mehr als 70 Prozent an Vorbereitungszeit. Sie müssen also nirgendwo mehr hinfahren, um einen Ausbilder-Vorbereitungskurs zu besuchen, sondern können sich dieses Wissen, welches sie für Ihre Ausbilderprüfung und ihre spätere Ausbildertätigkeit benötigen, mithilfe von Lernvideos aneignen. Somit lernen sie nicht nur wesentlich effizienter und einfacher, sondern auch viel schneller und flexibler. Sie sind an keine festen Präsenztermine oder –orte gebunden und müssen auch keine langwierigen Unterrichtseinheiten mehr besuchen. Die ganzen weiten und stundenlangen Autofahrten zu den Präsenzunterrichten entfallen und sie haben mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben.

Diese grandiosen Vorteile wissen vor allem ernstzunehmende Unternehmer zu schätzen. Ganz einfach deshalb, weil für sie jede Minute sehr kostbar ist und sie oft ihre Familie, ihr Unternehmen und dann auch noch diese Weiterbildung unter einen Hut bekommen müssen. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen, mehr Zeit für ihre Familie, ihre Hobbys und auch für ihr Unternehmen zu gewinnen.

Wie ist die Idee zur „Akademie für Ausbilder“ entstanden und wie hat sich das Konzept von der ersten Idee bis heute verändert?

Die Idee für diesen videobasierten Online-Ausbilderkurs kam mir, als ich im Rahmen meines Meisterlehrgangs selbst einen Ausbilder-Vorbereitungskurs bei der IHK besucht habe.

Damals war ich auf der Suche nach einem Vorbereitungskurs, bei dem ich den Ausbilderschein schnellstmöglich machen konnte. Nur leider gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht solche Online-Kurse und ich war genötigt einen Präsenzkurs zu besuchen.

Ich entschied mich also für einen 2-wöchigen Vollzeitkurs bei der Kammer und musste mich demzufolge jeden Tag frühmorgens durch den stressigen Berufsverkehr, zur Schulung quälen. 50 km hin, gefolgt von langwieriger Parkplatzsuche, stundenlanges Schulbankdrücken und abends wieder 50 km zurück. Zuhause musste ich dann den Lernstoff nacharbeiten und die Übungsaufgaben pauken. Das war nicht nur für mich eine große Herausforderung und sehr nervenaufreibend, sondern auch für meine Familie.

Als ich zeitgleich anfing mich mit Internetmarketing zu beschäftigen, kam ich auf die einzigartige Idee, diesen Ausbilderkurs als Video-Onlinekurs zu entwickeln. So etwas gab es im gesamten deutschen Raum noch nicht. Und so entwickelte ich diesen Kurs, schrieb hierfür ein komplettes Lehrbuch, und erstellte die Videos mit den gesamten Lerninhalten. Im Laufe der Jahre hat sich natürlich einiges verändert, die Webseite wurde mehrmals überarbeitet und auch die Lerninhalte wurden laufend aktualisiert und erweitert.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse konnten Sie in Ihr Unternehmen einbringen? In welchen Bereichen gab es noch Nachholbedarf?

Nun ja, bei meiner Gründung hatte ich ja bereits meinen Meisterschein erworben und in diesem Zusammenhang auch schon einiges an theoretischem Wissen zur Firmengründung, Marketing, etc. erlernt. Dieses Wissen musste nun aber praktisch umgesetzt werden. Über die Jahre habe ich mich dann immer mehr mit Marketing, vor allem Internetmarketing, Kundengewinnung, aber auch mit Menschenkenntnis beschäftigt. Diese neu erlernten Fähigkeiten, die ich mir in vielen Seminaren, Workshops, Online-Kursen und auch Büchern erarbeitet habe, konnte ich dann auch immer wieder für die Entwicklung und Positionierung meines eigenen Unternehmens nutzen. Das Lernen hört für mich aber nie auf, weil ich fest davon überzeugt bin, dass die Investition in „Wissen“ immer noch die beste Rendite einbringen wird.

Was ist die größte Herausforderung, der Sie sich als Einzelunternehmer stellen müssen?

Für mich persönlich gab es einige Herausforderungen, die bewältigt werden mussten. Eine der größten Herausforderungen für mich war, Familie, Angestelltendasein und meine Selbstständigkeit unter einen Hut zu bekommen, ohne dabei die Frau oder die Kinder zu vernachlässigen. Aber vor allem in solchen schwierigen Phasen, in der dann auch oft die Motivation und der Antrieb fehlt, ist es wichtig durchzuhalten und nicht aufzugeben. Einzelunternehmer zu werden ist nicht immer so leicht, wie es aussieht - dazu gehören manchmal auch lange „Durststrecken“.

Wie sagte Arnold Schwarzenegger? "No Pain - No Gain!" "Ohne Fleiß kein Preis!"

Würden Sie wieder alleine ein Unternehmen gründen?

Auf jeden Fall! Ich liebe es, mein eigener Chef zu sein - auch wenn das nicht immer so einfach ist.

Auf der einen Seite bin ich z.B. in meiner Zeiteinteilung total frei und unabhängig. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ganz alleine für den Erfolg oder Misserfolg meines Unternehmens verantwortlich - was mich wiederum in die Pflicht nimmt, nicht lässig und träge zu werden, sondern mich selber zu motivieren und zu disziplinieren. Und das täglich!

Aber es lohnt sich. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich andere Menschen in ihrer persönlichen Weiterbildung unterstütze und sie dabei glücklich machen kann.

Thema „Aufgaben delegieren oder abgeben“: Lassen Sie sich bei unternehmerischen Aufgaben unterstützen, zum Beispiel durch externe Dienstleister?

Auf jeden Fall. Anfangs habe ich noch fast alles selber gemacht, weil mir einfach das Budget für externe Dienstleister fehlte. Mittlerweile habe ich aber auch erkannt, dass es ohne externe Dienstleister beinahe unmöglich ist, ein schnell wachsendes und funktionierendes Unternehmen aufzubauen. Ganz einfach, weil ich zeitlich nicht alles schaffen kann und für viele Aufgaben und Tätigkeiten auch nicht die nötigen Kenntnisse und die Erfahrung besitze. Mit Dienstleistern, die Profis in ihrem Bereich sind, lässt sich daher viel mehr in kurzer Zeit schaffen. Dadurch lässt sich dann auch schneller Umsatz generieren und das investierte Geld zahlt sich doppelt und dreifach aus. Es lohnt sich also auf jeden Fall, Arbeiten zu delegieren.

Welche Bereiche sind das? Welche Aufgaben geben Sie ab?

Mittlerweile delegiere ich die gesamte Buchhaltung, die Werbemaßnahmen über Google, die Webseiten-Erstellung und momentan auch die Erstellung der neuen Lernvideos. Damals habe ich das alles alleine gemacht, was natürlich eine Menge Zeit in Anspruch genommen hat.

Eine letzten Frage zum Schluss: Wenn Sie einen Tag lang mit einer bekannten Persönlichkeit zusammenarbeiten könnten, wer wäre das und warum? Oder haben wir mit Ihrem Zitat von Arnold Schwarzenegger schon unsere Antwort? ;)

Es gibt so viele Persönlichkeiten, die ich bewundere und die mich motivieren und inspirieren. Um nur einen von vielen zu nennen: Steven K. Scott. Ich bewundere seine Persönlichkeit, seine Geschichte und seinen Erfolg. Mit diesem wunderbaren Unternehmer würde ich mich auch gerne mal persönlich treffen. Mal sehen, vielleicht ergibt sich das ja mal.

Vielen Dank, Herr Giesbrecht. Wir drücken die Daumen und sind gespannt, was Sie uns über das Gespräch mit Herrn Scott zu erzählen haben.

Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil der Akademie für Ausbilder

So erreichen Sie die „Akademie für Ausbilder“

www.ausbilderschein24.de

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Über den Autor

Janine Friebel

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