Risiko Berufsunfähigkeit
Vernachlässigte Vorsorge im Existenzgründer-Alltag
News vom 20. Juni 2011
Die Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann als Existenzgründer nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dennoch lässt ein erheblicher Teil der Existenzgründer diese Versicherung bei der Planung der betrieblichen und persönlichen Absicherung außer Acht. Woran liegt das? An einer Fehleinschätzung der Risiken. Entgegen der Annahme sind Unfallfolgen nur in ca. 10% der Fälle die Ursache einer Berufsunfähigkeit. Die häufigsten Auslöser werden dabei oftmals verdrängt: Psychische Erkrankungen, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Jeder Existenzgründer sollte bei der Zusammenstellung seiner Absicherung über folgende Tatsache nachdenken: Im Falle einer Berufsunfähigkeit - aufgrund welcher Ursache auch immer - fällt oft von einen Tag auf den anderen das gesamte Einkommen weg. Auf staatliche Unterstützung ist in diesem Fall nicht zu hoffen, es bleiben nur angesparte Vermögenswerte, um Ausgaben im Alltag zu decken.
Mit einer entsprechenden Vorsorge sichert man sich als Existenzgründer ein Mindesteinkommen über die montaliche BU-Rente. Die BUV sollte daher idealwerweise gleich mit Aufnahme der Selbstständigkeit oder freiberuflichen Tätigkeit abgeschlossen werden, nicht zuletzt da sich der fällige Beitrag unter anderem am Alter sowie den Vorerkrankungen bemisst.