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KV

Bei einer Existenzgründung muss dem Unternehmer klar sein, dass er sich selbst in einer Krankenversicherung (im Folgenden KV) versichern muss. Sobald man sich selbstständig macht, ist man in Deutschland nicht mehr automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Der Existenzgründer hat die Wahl sich weiter in der gesetzlichen KV zu versichern oder eine private KV zu wählen. Welche die günstigere Variante ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Der Staat sieht die private KV für Selbstständige vor, aber man kann auch in der gesetzlichen bleiben - sehr wichtig ist nur die Anmeldung, welche oft vergessen wird. In der Regel bietet die private KV bessere und günstigere Leistungen und Konditionen direkt auf den Unternehmer zugeschnitten. Viele Kassen haben auch spezielle Pakete für Existenzgründer konzipiert. Im Businessplan müssen die  monatlichen Kosten für die KV bereits einkalkuliert werden.

Auch bei kleineren Gründungen, wie einer Mini GmbH, fällt der gesetzliche Schutz mit der Gewerbeanmeldung weg und der Unternehmer muss für die Kosten einer KV selbst aufkommen. Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig macht und Einstiegsgeld erhält, ist für den Bewilligungszeitraum weiterhin versichert. Beim Gründungszuschuss erhält der Gründer pauschal 300 €, welche für die KV und weitere Sozialversicherungen gedacht sind.

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