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Kundenbindung

In den meisten Unternehmen gibt es neben den Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit und -orientierung, Programme zur Kundenbindung. Um aus der Laufkundschaft Stammkundschaft zu machen, nutzt das Unternehmen dabei die Preis-Absatz-Funktion. Die Markttheorie zur Kundenbindung nennt man akquisitorisches Potenzial. Danach wie hoch dieses Potenzial ist, richtet sich die individuell ausgestaltete Preis-Absatz-Funktion.

Bei einem Polypol spricht man bei fehlender Markttransparenz und Präferenzen der Stammkundschaft vom akquisitorischen Potenzial. Bei einem Monopol ist das Unternehmen in der Preisgestaltung frei, denn bei einer Preiserhöhung verliert das Unternehmen keine Kunden an die Konkurrenz und gewinnt keine Kunden von der Konkurrenz bei Preissenkung. Preisveränderungen in einem Polypol erschweren die Kundenbindung in einem Unternehmen, was vorallem kurz nach Existenzgründung wichtig ist.

Im Handels- und Dienstleistungsbereich erhalten vorallem Stammkunden zur Kundenbindung oft Belohnungen, wie Prämien oder Geschenke nach dem Kauf. Auch Belohnungen vor bzw. während dem Kauf sind möglich mit Rabatten oder geringen Wartezeiten an Schaltern. Die Programme zur Kundenbindung sind oft mit einer Kundenkarte verbunden. Somit kann der Anbieter das Kaufverhalten analysiren und gezielt darauf seine Werbung ausrichten.

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