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Kapitalkosten

Kapitalkosten sind Kosten, die in einem Unternehmen durch Beschaffung von Fremdkapital und Eigenkapital entstehen, welches für Investitionen benötigt wird. Nach einer Existenzgründung bewertet das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit meist danach, inwieweit die erwirtschafteten Erträge ausreichen, um die Kapitalkosten, die dafür benötigt werden, zu decken.

Zu unterscheiden sind bei den Kapitalkosten also zunächst die Fremdkapitalkosten, die das Unternehmen an Kreditinstitute oder andere Geldgeber leisten muss. Das sind meist Zinsen oder laufende Kosten, die aus Bürgschaften entstehen. Über die Höhe der Kapitalkosten des Fremdkapital sollte man sich bei der Existenzgründung und der Erstellung des Businessplan im Klaren sein.

Die Kapitalkosten des Eigenkapitals beziffern die Verteilung des Unternehmensgewinns an die Teilhaber, also die Gesellschafter einer Mini GmbH oder die Aktionäre einer Aktiengesellschaft. Die Kapitalkosten des Eigenkapitals können im Gegensatz zu den Fremdkapitalkosten nicht steuerlich begünstigt werden. Bei der Umsetzung des Businessplan stehen die Eigenkapitalkosten noch nicht fest, deshalb wird häufig ein kalkulatorischer Zinssatz verwendet.

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