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Grundlagenbescheid

Ein Grundlagenbescheid ist Teil des Besteuerungsverfahrens und löst keine unmittelbare Steuerzahlungsverpflichtung aus. Erst mit Erstellung des Steuerbescheids wird die Steuer festgesetzt. Somit ist ein Grundlagenbescheid die Besteuerungsgrundlage eines Steuerbescheids. Durch ihn ermittelt man die korrekte Höhe der zu zahlenden Steuer. Als Instrument des Verwaltungsrechts, ist er besonders oft im Steuerrecht zu finden. Mit dem Steuerrecht sollte sich auch auskennen, wer einen Businessplan umsetzt.


Es gibt diesen bspw. im Rahmen der Grunderwerbsteuer, der Grundsteuer, der Gewerbesteuer oder einheitlich gesonderten Feststellungen einer GbR, Kapitalbeteiligungen oder Grundstücks- und Immobiliengemeinschaften. Grundlagenbescheide sind ein herkömmlicher Verwaltungsakt. Die Steuerberatung erkennt aber den Unterschied, dass ein erteilter Grundlagenbescheid und die darin getroffene Entscheidung/Festsetzung erst die Basis für das Ergehen eines anderen Verwaltungsaktes ist.

Diese Verfahrensweise kann beispielsweise an der Gewinnfeststellung einer GbR erklärt werden. Hierbei wird eine einheitlich gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen erstellt. Dies ist der Grundlagenbescheid über den festgestellten Gewinn und die Verteilung auf die Gesellschafter. Dies wird dann gegenüber dem Empfänger bekanntgegeben. Auf Grundlage dessen wird dann im Rahmen der Einkommensteuerbescheide der einzelnen Gesellschafter die resultierende Steuerlast festgesetzt.

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