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Gewinnspanne

Der Begriff Gewinnspanne ist mit dem der Handelsspanne zu vergleichen. Allerdings geht es hier nicht nur um Handelsware. Bei einer Existenzgründung ist es für den Existenzgründer empfehlenswert sich mit der Berechnung vertraut zu machen. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Erlös und den gesamten Kosten der Wertschöpfungskette. Bei der Berechnung der Gewinnspanne werden mitunter Einstandspreise (Wareneinsatz) durch Herstellungskosten oder Selbstkosten ersetzt.

Der Wert kann als absoluter Betrag (absolute Gewinnspanne), als relative Prozentzahl (relative Spanne), als Aufschlagsspanne (auf den Einstandswert) oder Abschlagsspanne (vom Verkaufspreis) angegeben werden. Bei der Berechnung muss der Unternehmer, der seine Leistung für jenes Entgelt anbietet, den kalkulatorischen Gewinn berücksichtigen. Dieser tritt in der Kalkulation im Businessplan auf und schließt die Arbeitsleistung des Unternehmers, das unternehmerische Risiko und die Verzinsung des Eigenkapitals ein.

Das Ergebnis - also die errechnete Gewinnspanne - spiegelt sich letztlich als Entgelt der erbrachten Leistung wider, welches der Kunde bezahlt. Bei der Existenzgründung eines Unternemens - sei es ein Einzelunternehmen, eine große GmbH oder auch eine Mini GmbH, sollte der kalkulatorische Gewinn, also das unternehmerseitige Risiko, die Verzinsung des Eigenkapitals und natürlich die Arbeistleistung des Unternehmers richtig kalkuliert werden, damit die Gewinnspanne auch die Kosten ausreichend deckt.

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