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Familienunternehmen

Für den Begriff Familienunternehmen gibt es keine einheitliche und klare Definition. Meist werden Unternehmen als Familienunternehmen bezeichnet, wenn die Gründung, der Aufbau und die Leitung in einer bestimmten Form von einer Familie vollzogen oder maßgeblich von ihr beeinflusst werden. Im Gegensatz zum Begriff der KMU spielen die Größe und der Jahresumsatz, also quantitative Komponenten, bei der Definition keine Rolle.

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn bezeichnet Unternehmen als Familienunternehmen, wenn sie eine Einheit von Eigentum und Leitung aufweisen, das heißt die Eigentümer des Unternehmens gleichzeitig die Leitung übernehmen. Das Wittener Institut für Familienunternehmen spricht dann von Familienunternehmen, wenn sich das Unternehmen ganz oder teilweise im Eigentum der Familie befindet und diese auch darin unternehmerisch tätig ist. Dabei muss auch geplant sein, das Unternehmen an die nächste Generation innerhalb der Familie weiterzugeben.

In Familienunternehmen wird die gesamte Familie, oder meist auch nur Teile von ihr, im eigenen Unternehmen tätig, indem sie sich an der Geschäftsleitung und an den Aufsichtsgremien beteiligt oder in gewissen Bereichen Stimmrechte besitzt. Meist werden Familienunternehmen von Generation zu Generation weitergegeben, was einen starken Einfluss auf die Unternehmenskultur hat.

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