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Commercial Papers

Commercial Papers sind Geldmarktpapiere. Mit ihnen erfolgt die Beschaffung kurzfristiger Gelder über die Emission spezieller Wertpapiere. Hierbei handelt es sich in aller Regel um abgezinste Schuldverschreibungen. Der Verkaufspreis errechnet sich aus dem Nominalwert, abzüglich der für die Laufzeit anfallenden Zinsen. Commercial Papers sind wechselähnliche Schuldverschreibungen mit einer bestimmten Laufzeit, die evtli. im Businessplan erwähnt werden können.

Hierbei wenden sich in der Regel Großunternehmer direkt an große Kapitalsammelstellen (z. B. Versicherungen), um einen Kredit bei Banken zu umgehen. Die Kreditinstitute fungieren nur als Vermittler. Banken und Schuldner schließen einen Rahmenvertrag über eine Daueremission mit einem Gesamtvolumen von mind. 50 Millionen Euro ab. Zur Versicherung bei Finanzschwierigkeiten kann der Schuldner sich jederzeit durch den Abruf von Tranchen finanzieren, bis das Gesamtvolumen erreicht ist.

Die Commercial Papers dienen der kurzfristigen Finanzierung. Zu den Geldmarktpapieren zählen unverzinsliche Schatzanweisungen, die mit Mindeststückelung von der Dt. Regierung ausgegeben werden. Dagegen werden Treasury Bills mit einer Mindeststückelung durch die US-Regierung ausgegeben. Bei Bundeskassenscheinen handelt es sich um Zerobonds mit einer Laufzeit von einem Monat. Bei den Einlagenzertifikaten handelt es sich um Geldmarktpapiere in Form von Inhaberpapieren.

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