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Change Management

Als Change Management bezeichnet man das Veränderungsmanagement, dass aus der Betriebswirtschaftslehre kommt. Es umfasst alle Tätigkeiten, Aufgaben und Maßnahmen, die eine weitreichende Veränderung in einem Unternehmen, nach Umsetzung einer Geschäftsidee, bewirken sollen. Das Change Management soll zur Umsetzung neuer Strategien, Systeme, Prozesse und Strukturen dienen. Der Veränderungsprozess kann in Auftauphase, Bewegungsphase und Einfrierphase eingeteilt werden.

In der Auftauphase wird eingesehen, dass die Erwartungen der Realität nicht mehr entsprechen. Die Kräfte, die nach Veränderung streben, sollen hier unterstützt werden. In der Bewegungsphase (auch Movingphase) werden Lösungen erzeugt, Teilprojekte aus dem Problem gebildet sowie neue Verhaltenweisen ausprobiert. Bei der letzten Einfrierphase des Change Management werden die gefundenen Problemlösungen integriert und der Veränderungsprozess wird damit vorerst abgeschlossen.

Die Veränderungen müssen stabilisiert werden und dauerhaft ins Unternehmen integriert werden. Das Change Management wurde früher mehr als heute, von Change Agents geführt. Diese wurden geschult in Coaching, Konflikt- und Projektmanagement. Später wurden die Veränderungsprozesse von Change Teams unterstützt. Die Fähigkeiten der Change Agents werden heute von Führungskräften erwartet. Oft werden aber auch externe Berater hinzugezogen, da diese mehr Distanz zum Unternehmen haben.

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