Die Bleiproduktion ist meist nur ein Teil des Leistungsumfangs eines Unternehmens. Das gute am Blei ist, dass es sich beliebig oft ohne Qualitäts- und Wertverlust recyceln lässt und somit die Umwelt extrem entlastet. Blei ist das weichste unter den technisch bedeutenden Schwermetallen und lässt sich damit gut walzen und kneten. Es wird oft für die Herstellung von Draht und Rohren, sowie Blechen und Folien verwendet. Ein großer Teil der Bleiproduktion wird für die Platten der Bleiakkumulatoren (Auto-Batterien) eingesetzt.
Auch Kabelmäntel aus Blei, Dichtungsmaterialien in Form von Bleiwolle oder –folien sind Verwendungsbereiche und damit Geschäftsbereiche für die Firmen der Bleiproduktion. In welcher Form das Blei gehandelt wird, kann sich von Firma zu Firma unterscheiden. In der Regel sind es Blei-Barren. Das Unternehmen aus der Bleiproduktion kann sich natürlich auch als Anbieter von Fertigteilen positionieren. Auch bei der Bleiproduktion kommt es auf eine energiesparende und umweltfreundliche Technologie an.
Insbesondere wenn sich der Gründer entscheidet auch das Recycling neben der Bleiproduktion zu übernehmen, teilt sich das Unternehmen in der Regel in die zwei Geschäftsbereiche. Es kommt häufig vor, dass es an einem bundesweiten Netzwerk von Entsorgungslogistikunternehmen gekoppelt ist. So ist die Bleiproduktion und das Bleirecycling optimal umzusetzen. Der Unternehmer kann sich hier als Ansprechpartner rund um die Werkstoffkette Blei sehen. Je nachdem welche Geschäftsidee der Gründer verfolgt, wird sich das Unternehmen entsprechend aufbauen.