Das Absatzgebiet bildet gemeinsam mit dem Vertriebssystem und dem Absatzweg die sogenannte Absatzform, die wichtig für die Gestaltung der Absatzmethode eines Unternehmens ist. Ein Absatzgebiet kann entlang geografischer Grenzen nach Regionen oder Ländern, aber auch über Marktsegmente oder Produktgruppen festgelegt werden. Bei der Existenzgründung bestimmt der Unternehmer somit nach ausgewählten Kriterien fest definierte Bereiche. Für diese Bereiche ist jeweils ein bestimmter Verkäufer verantwortlich, der hier für den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen zuständig ist.
Dabei ist es wichtig, bereits im Businessplan darauf zu achten, dass jedes Absatzgebiet seinen Beitrag zum Gesamtumsatz leistet. Vor diesem Hintergrund wird in der Absatzanalyse auch von Liefergebieten gesprochen. Die Relevanz der Differenzierung nach Absatzgebieten für den Gesamtumsatz gilt auch für die einzelnen Verkäufer oder Verkäufergruppen, die den Gebieten zugeordnet sind. Die Festlegung dieser Gebiete kann daher ein nützliches Instrument für Unternehmen sein, um den Umsatz im Rahmen der Budgetierung vorzugeben.
Bei einer vergleichenden Kontrolle des Verhältnisses des angestrebten Gesamtumsatzes mit dem tatsächlichen Umsatz nach Gebieten ist es dem Unternehmer besser möglich, die Ursachen für unerwartet geringe oder hohe Teilumsätze festzustellen, zu verfolgen und mögliche Gründe für Abweichungen zu identifizieren. Auch hier zeigt sich die hohe Relevanz von Absatzgebieten. Die Zusammensetzung des Gesamtumsatzes nach dem Absatzgebiet ist daher ein wichtiges Instrument, um Verkaufsanstrengungen und die Verkaufsförderung zu lenken.
Bei der Gewinnermittlung von Selbstständigen, die ihren eigenen Businessplan umgesetzt haben, wird vom Staat neben der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ein Anlagenverzeichnis gefordert. weiterlesen
Die Gewährleistungsfrist ist von jedem Unternehmen einzuhalten, egal ob es sich kurz nach der Existenzgründung befindet oder sich schon länger auf dem Markt positioniert hat. weiterlesen
Bei der Call-Option (Kaufoption) handelt es sich um eine Option, bei welcher der Käufer, der z. B. gerade mit seiner Existenzgründung den eigenen Businessplan umgesetzt hat, das Recht hat einen Underlying (Basiswert) in einer im Voraus festgelegten Menge zu kaufen. weiterlesen
Cross-Selling (Querverkauf) bezeichnet im Marketing den Verkauf von ergänzenden Produkten und Dienstleistungen. Vorteil des Cross-Selling ist, dass der Umsatz des Unternehmens steigt, der Hauptvorteil ist eine verstärkte Kundenbindung, da der Kunde verschiedene Produkte /Leistungen aus der Produktpalette bezieht. weiterlesen
Die Gewährleistung entsteht dem Käufer, z. B. der Unternehmer nach seiner Existenzgründung , im Rahmen eines Kaufvertrags, wenn der Käufer ihm eine mangelhafte Ware geliefert hat. weiterlesen
Als Existenzgründung oder Gründung bezeichnet man die Realisierung einer beruflichen Selbstständigkeit. Gründung meint im wirtschaftlichen Zusammenhang eine Unternehmensgründung. Für die Gründung größerer Unternehmen wird eher dieser Begriff benutzt. weiterlesen
KG ist die Kurzform der Kommanditgesellschaft. Die KG stellt im Gegensatz zur Mini GmbH eine Personengesellschaft dar, in der zwei oder mehrere Personen gemeinsam einen Businessplan umgesetzt haben, um ein Handelsgewerbe oder eine Firma zu betreiben. weiterlesen
Der Begriff Kostendeckung liegt vor, wenn ein Bezugsobjekt die ihm zugewiesenen Kosten durch die eigenen Umsätze erwirtschaftet. Die Bezeichnung Kostendeckung erklärt also das Verhältnis von Einnahmen zu Kosten. Auf dieses Verhältnis kann es bei einer Mini GmbH und nach einer Existenzgründung ankommen. Deshalb besser den Businessplan zweimal überprüfen. weiterlesen
Der Begriff Kostenrechnung bezeichnet ein wesentliches Instrument des Controlling. Mit Hilfe der Kostenrechnung werden die im Unternehmen anfallenden Kosten erfasst, verteilt und zugerechnet. Nach der Existenzgründung z. B. einer Mini GmbH sind die anfallenden Kosten nicht zu unterschätzen und sollten im Businessplan Erwähnung finden. weiterlesen
Eine Kostenstelle bezeichnet den Ort, an dem Kosten entstehen, und dient als Bezugsgröße für die Kostenrechnung. Um die Kosten eines Betriebes erfassen zu können, werden oft einzelne Bereiche in Kostenstellen gegliedert. Eine Aufführung von Kostenstellen kann bereits im Businessplan sinnvoll sein, wenn man bereits bei der Existenzgründung plant sein Unternehmen in verschiedene Bereiche zu untergliedern. weiterlesen