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Abbuchungsauftrag

Durch den Abbuchungsauftrag erklärt der Zahlungspflichtige dem Kreditinstitut, dass der Empfänger von seinem Konto Beträge abbuchen darf. Anschließend erteilt der Empfänger seiner Bank den Auftrag, den Betrag von dem Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Der Unternehmer einer Existenzgründung kann einen Nutzen aus einem Abbuchungsauftrag ziehen. Durch Erteilung eines Abbuchungsauftrages stimmt der Zahlungpflichtige der Belastung seines Kontos zu und verliert den Anspruch auf Rückbuchung.

Der Existenzgründer sollte schon in der Planungsphase seiner Selbstständigkeit die Verwendung dieses Verfahrens anstreben und im Businessplan einkalkulieren.  Das Verfahren des  Abbuchungsauftrages erzeugt bei dem Empfänger der Zahlung eine große Sicherheit. Der Empfänger erhält die Gewissheit, dass die Zahlung bei ihm verbleibt, da der Zahlungspflichtige den Anspruch auf die 6 Wochen Widerspruchsfrist verloren hat. Im Allgemeinen wird das Verfahren bei Geschäftskunden verwendet.

Ein weiterer Vorteil für den Zahlungsempfänger besteht darin, dass das Abbuchungsverfahren auch bei drohender Insolvenz des Zahlungspflichtigen verwendet werden kann. Der Insolvenzverwalter ist in der Lage, Lastschriften, die Aufgrund einer Einzugsermächtigung entstanden sind, innerhalb der 6-Wochen-Widerspruchsfrist zurück zu buchen. Bei der Verwendung einer Abbuchungsermächtigung kann diese Regelung nicht in Anspruch genommen werden.

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